Am Ende wird es doch deutlich

Am Sonntag reisten Arterns Handball-Männer zum kleinen Spitzenspiel in der Verbandsliga nach Großschwabhausen. Zweiter gegen Dritter. Die Unstrutstädter, die ohne Bachmann, Krahmann, Frömer und Stietzel antraten, hatten schon vor Spielbeginn ein schweres Kreuz zu tragen. Somit musste jeder seine Leistung abrufen und Verantwortung übernehmen. Viele Wechselmöglichkeiten boten sich Trainerin Heike Schuster nicht. Das Spiel begann offen, ohne großes Abtasten starteten beide Mannschaften druckvoll und erspielten sich ihre Torchancen. Michael Saxe sorgte mit dem ersten Treffer für die erste und auch einzige Führung des HV.

Arterns Schlussmann Steven Mertens, seines Zeichens auch Fußballer in Kalbsrieth, zeigte in Halbzeit eins starke Paraden und die Abwehr stand zunehmend besser. Jedoch schafften es die HV’ler nicht, daraus Kapital zu schlagen. Reihenweise Großchancen wurden liegen gelassen. Allein Michál Bohne nutzte vier gute Möglichkeiten nicht. Zudem schlichen sich unnötige technische Fehler im Angriff ein. So ging es mit einem 10:11-Rückstand in die Halbzeitpause.

Die Ansprache war deutlich und frustrierend. Nur nicht abreißen lassen. Jedoch schaffte es Artern nicht, in Halbzeit zwei den Schalter entscheidend umzulegen. In den ersten sieben Minuten gelang lediglich nur ein Treffer. Da enteilte Großschwabhausen auf 16:12. Beim 24:17 wurde es dann richtig deutlich und die Partie war entschieden. Am Ende stand eine 22:28-Niederlage zu Buche, bei der sich die Arterner wieder einmal selbst geschlagen haben.

„Es war ein Spiel, in welchem wir uns selber im Weg standen. Wir hätten unsere Chancen besser nutzen müssen. 22 Tore in sind einfach zu wenig, um bei einem Tabellenzweiten als Sieger von der Platte zu gehen“, sparte Steven Mertens nicht mit kritischen Worten. Am kommenden Samstag geht es zu Hause gegen den HSC Erfurt weiter.

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