Trotz Moral, Niederlage eingefahren

HSV Apolda 1990 – Frauen 21:19 (10:9)

Die Handballerfrauen traten ihr Auswärtsspiel gegen Apolda mit 10 Frauen und in neuen Präsentationsanzügen an. Die Stimmung war gut, ein Sieg sollte her.

Das Spiel begann recht vielversprechend, aber schnell schlichen sich alte Muster ein. Es war klar, das geplant sichere Spiel, wird es nicht. Zudem wurde die Spielmacherin F. Schoele durch eine vorgezogene Spielerin immer wieder ausgeschaltet, dennoch gab sie alles. Über 2:2, 4:4 und 7:7 legte meist Apolda vor und die Arterner zogen nach. Doch dann riss der Faden ab, Apolda zog kurz davon und die Frauen kämpften sich bis zum 10:9 zurück. So ging man in die Halbzeit.

Mit dem Start in Hälfte zwei riefen die Frauen kaum noch Leistung ab. Fehlwürfe, große Lücken in der Abwehr und Ideenlosigkeit im Angriff verhalfen Apolda dazu, davon zu ziehen. Es schien, als sei das Spiel gelaufen, denn Apolda führte mit 7 Toren (18:11). Doch dann riss sich Lisa Rothenberg zusammen und verwandelte 4 Konter in Folge und der Vorsprung schrumpfte auf 19:15.

Doch irgendwie sprang der Funke wieder nicht auf alle Damen über. Die Kraft ließ nach, dennoch war der Kampfgeist da, wenn auch verhalten. Auch die Manndeckung ganz zum Schluss des Spiels brachte nicht die erhoffte Wendung, denn Apolda hielt den Abstand mindestens auf 3 Toren.

Der Endstand von 21:19 war gerechtfertigt, auch wenn es insgesamt ein glanzloses Spiel war. Jetzt muss Kraft und Kreativität getankt werden, denn am 9.12. empfangen die Damen im Heimspiel den Tabellenführer aus Oppburg/ Krölpa.

Mit dabei: A. Schmieder, F. Linstedt (1), L. Rothenberg (6), J. Saxe (3), E. Spirra, F. Schoele (9), P. Schimpf, A. Stürtz, C. Kleemann, L. Engler

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.